Körpersprache
Hintergrund
In jedem therapeutischen Gespräch wirken zwei Ebenen gleichzeitig:
Zum einen die sachliche Information – das gesprochene Wort – und zum anderen die nonverbale Botschaft, die sich über Sprachmelodie, Tonfall, Mimik, Gestik und Körperhaltung ausdrückt.
Gerade diese nonverbalen Signale liefern oft entscheidende Hinweise auf innere Zustände, die Patient nicht unmittelbar oder bewusst mitteilen. Ein geschulter Blick für Körpersprache kann daher das Verständnis vertiefen und therapeutische Prozesse wirkungsvoll unterstützen.
Gleichzeitig beeinflusst auch das eigene nonverbale Verhalten der Therapeut maßgeblich den Verlauf der Behandlung: Richtig eingesetzt kann es Vertrauen, Kooperation und Motivation fördern – unreflektiert angewendet hingegen Missverständnisse verstärken oder den Therapieerfolg beeinträchtigen.
In diesem Seminar geht es darum, neben den theoretischen Grundlagen vor allem die praktischen Möglichkeiten kennen und einsetzen zu lernen.




