Traumasensible Kommunikation – emotionale Prozesse sicher begleiten
Hintergrund
Die Qualität von Sitzungen im Bereich von Massage, Körpertherapie oder Energetik hängt unter anderem von der Fähigkeit des Therapeuten ab, emotionale Prozesse von Klienten professionell begleiten zu können.
Dazu braucht es zusätzliche Kompetenzen im Umgang mit Gefühlen und gezieltes therapeutisches Handwerkszeug, um emotionale Krisen (hinter der sich auch ein Trauma verstecken kann) erfolgreich zu lösen.
Für eine erfolgreiche Gespräch- oder Körpertherapie braucht es neben der Bearbeitung der emotionalen Aspekte auch die Anbindung an den Körper und gegebenenfalls auch die Entladung der (traumatischen) Stress-Energie aus dem Nervensystem.
Inhalte
Die Weiterbildung basiert auf ressourcenorientierten Ansätzen wie: der Traumalösung nach Peter Levine (Somatic Experiencing) und der ressourcen-orientierten Methode NARM (NeuroAffective Relational Model).
Sie bekommen wertvolles Handwerkszeug, um anhand von gezielten Fragen und ressourcenorientiertem Blick emotionale Aktivierungen beim Klienten souverän zu begleiten und zu regulieren.
Inhalte:
– Emotionen und Körper
– Basis-Emotionen und komplexe Emotionen
– Verkörperung von Emotionen
– Basis-Sätze zur verbalen Begleitung
– Vertiefung oder Regulierung emotionaler Prozesse
– Leitfaden um Erkennen und Benennen von Emotionen (Modell von Ingrid Scherle)
– Transgenerationales Trauma erkennen und entkoppeln
Theoretischer Input, viel praktisches Üben der Kommunikationsfertigkeiten und bei genügend Zeit auch Supervision anhand von Fallbeispielen aus der eigenen Praxis.
Berufsausübung
Die Ausübung der Inhalte erfolgt auf Basis eines entsprechenden Grundberufes.




